Ein Malzbier, ein Malzbier! Sternburg Alkoholfrei Doppel Karamell

Ein Malzbier, ein Malzbier! Sternburg Alkoholfrei Doppel Karamel. Und nein, kein Rechtschreibfehler im Blog, sondern auf dem Etikett!

Eigentlich wollte ich mit dem Kauf und Test meines nächsten Bier-Kandidaten ein paar schlimme Erinnerungen aus meiner Studentinnenzeit aufarbeiten. Sternburg. Mal ehrlich: Schmeckt euch das Zeug? Ich kann mich, was den Tag danach betrifft, nur noch an Kopfschmerzen und noch Übleres erinnern.

Ja, auch ich habe damals Sternburg getrunken. Es war billig, die Meute durstig, der Gastgeber geizig und arm. Was lag da näher, als einen Kasten Sterni aus dem Supermarkt nebenan zu holen. Wenn man sich schon abschleppt, so ohne Auto und mit einem Leinenbeutel voll Zutaten fürs Chili Con Carne, dann sollte es sich doch zumindest auch finanziell gelohnt haben.

Na jedenfalls …

Habe ich vor Weihnachten im Galeria Kaufhof am Alexanderplatz – in der Gourmet-Abteilung !!! – tatsächlich noch ein alkoholfreies Bier gefunden, das ich noch nicht getestet habe. Und umso überraschender für mich, dass es von der Marke Sternburg stammt. Allein der Aufdruck „Doppel Karamel“ ließ in mir eine nicht überhörbare Abscheu hochkommen und mit innerer Stimme fragen: „Kathleen. Willst du dir das wirklich noch einmal antun?“.

Rein ins Körbchen.

Sternburg Alkoholfrei Doppel Karamel im Test

 

Nun, anscheinend gibt es Leute in Berlin, die sich ebenso wie ich auf die Marke Sternburg stürzen.

Der Tatort lautet: Büro.

Ich hatte das alkoholfreie Sternburg nach meinem Schnapp im Galeria in unserem Büro-Kühlschrank deponiert, doch nach den Weihnachts- und Silvesterferien musste ich leider diese Szene hier erblicken:

Der Tatort: Sternburg Alkoholfrei Doppel Karamell, entsorgt auf die Müllabfuhr wartend.

Der Tatort: Sternburg Alkoholfrei Doppel Karamel, entsorgt, auf die Müllabfuhr wartend.

Tatsächlich nichts mehr drin.

Tatsächlich nichts mehr drin.

Und dann ich so heute per E-Mail an den Kollegenkreis:

WER HAT MEIN STERNBURG AUSGETRUNKEN?!?!?!?!?!?

Es waren sogar zwei Täter, die sich, nicht ohne die nötige Reue zu zeigen (ich vergebe euch!), zurückmeldeten. Ich verurteilte sie sogleich zu einer Mini-Gastkritik.

Der Chef sagt: Ich fand, dass es ein leckeres Malzbier ist, wenn man denn Malzbier mag, sehr karamellig. Für warme Sommerabende sehr gut geeignet. Jedenfalls hatte es keinerlei merkwürdigen Nachgeschmack, sondern war in sich stimmig und lecker.

Die Kollegin sagt: Sehr leckeres Malzbier.

Ich bin dennoch irgendwie heilfroh, dass ich das Sternburg Alkoholfrei nicht trinken musste. Ha ha ha. (Obwohl…wenn es gut schmecken soll…vielleicht, vielleicht irgendwann einmal. Aber sicherlich nie wieder als Kasten.)

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